08:23; km 1648: Wir haben beschlossen, es heute ruhiger anzugehen, zumindest für die kommenden 4-5 km. Wir tuckern also an der Donaukulisse von Budapest entlang, in voller Vorfreude wieder mehr Gas zu geben.

Vielleicht haben wir ja heute Glück und finden, weiter südwärts, das wahre Blau, des nun grauen Flusses.
13:40; km 1505: Nach dem Mittagessen im teuren Bootshafen Pakt sind wir wieder unterwegs. Wir liegen gut im Zeitplan, seit 2 Tagen hatten wir keinen Werkzeugkoffer in der Hand und der Verbrauch liegt bei einer Reisegeschwindigkeit von 45 km/h bei 35 Liter. Das Wetter hat sich gebessert… Alles läuft prima.

16:30; km 1450 Mohacs – bin 45 Minuten von der Polizei, Zoll, Arzt, Wasserschutzpolizei, Seuchenschutz und zurück zur Grenzpolizei gelaufen um Formulare auszufüllen und zu unterschreiben, incl. Kletterpartie auf einen hohen Bootsanleger. Ein Erlebnis wie früher zu Ostblockzeiten. Zum Glück alles auf einer Etage. Nun fahren wir balf auf dem nicht EU Teil der Donau zurück in die EU.
Gleich folgt nochmal das selbe in Serbien. Doch bis dahin genießen wir noch ein wenig die Ungarische Donau.

18:12; km 1425 – 70 € später (Donaunutzungsgebühr) sind wir nun in Serbien! Belgrad wir kommen.
18:00; km 1402: Hafen Apatin. Habe Wasser im Sprit. Der Motor stottert.
Die ersten 990 km sind geschafft!
20:42; km 1403: Stadtmitte Apatin.

Hilfe! Kann uns jemand schnell diese Karte übersetzen? Wir haben Hunger.

21:29: Mangels Sprachkenntnissen haben einfach alles bestellt:
Empfehlenswert!
Jo Napot!
Nicht verzagen, die blaue Donau werdet ihr schon noch sehen! Wenn ihr Zeit habt, dann besucht das wunderschöne Kalocsa in der ungarischen Tiefebene: dort gibt’s das Paprikamuseum, und wer Paprikas liebt, ist von der unermesslichen Vielfalt dieser Frucht erstaunt!
Gruss, Beat